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Christen auf einem gemeinsamen Weg Beim Campertreffen erfreut das Lengerich-Banner von Dr. Gabriele Böhm Lengerich - „Wie ein roter Faden zog es sich durch den Kirchentag, man wurde sich bewusst, dass evangelische, katholische und orthodoxe Christen in vielen Dingen schon auf einem gemeinsamen Weg sind.“ Dies war der Eindruck von Pfarrer Torsten Böhm, der als Mitarbeiter beim offiziellen Campertreffen auf dem zweiten Ökumenischen Kirchentag in München dabei war. Bei der Veranstaltung war er zusammen mit einem Kollegen aus Baden-Württemberg für die Gottesdienste zuständig. Vor Ort war auch eine ökumenische, 22-köpfige Gruppe aus Lengerich, die im Hotel, privat oder auf dem provisorischen Campingplatz vor den Messehallen untergebracht war. Mit im Gepäck hatte die Gruppe ein vier Meter langes Banner mit Lengericher Motiven, das nach einer gemeinsamen Pilgertour von evangelischen und katholischen Gemeindegliedern in Kooperation mit dem Künstlerinnenstammtisch entstanden war. Es wurde als Gruß von Lengerich im Veranstaltungszelt des Campertreffens aufgehängt und fand große Beachtung. Viele nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Eindrücke zum Banner in ein Gästebuch einzutragen und ihrerseits Grüße und Segenswünsche nach Lengerich zurück zu schicken. „Wir tauschten uns unter den Konfessionen intensiv aus und fühlten uns miteinander verbunden“, berichtet Pastor Böhm. Deshalb habe man es als schmerzlich empfunden, dass die Abendmahlsfeiern am Samstag nur getrennt möglich waren. „Auf dem Kirchentag war ein sehr intensives Drängen zu spüren, auch in der Frage des gemeinsamen Abendmahls gerade der evangelischen und katholischen Christen einen deutlichen Schritt voran zu kommen.“ Über den endgültigen Verbleib des Banners in Lengerich wird noch beraten. Es soll auf jeden Fall öffentlich zugänglich sein. Beim Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde war es über Pfingsten in der Stadtkirche zu sehen.
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Die Kraft der Natur Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 16.5.2010
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Geballte Kraft überzeugt die Jury Sylvia Jaworek stellt im Kulturhof Westerbeck aus Von Detlef Dowidat Tecklenburger Land - Darauf sind die Mitglieder des Künstlerinnen-Stammtisches Lengerich stolz. Ihre Mitstreiterin Sylvia Jaworek aus Teck-lenburg-Ledde hat beim Künstlerwettbewerb der Villa Stahmer in Georgsmarienhütte mit einem ihrer Elefantenbilder die Jury überzeugt. Sie setzte das Bild der in Katowitz geborenen Malerin auf den zweiten Platz. Darüber hat sich Sylvia Jaworek riesig gefreut. „Meine Malleidenschaft kommt aus einer gewissen Ruhelosigkeit des mich umgebenden Lebens, was ich mit Sorgen um die Zukunft meiner Kinder beobachte. Gewalt und Umweltzerstörung, der Frevel der Menschen an der Natur, daraus ist meine Sehnsucht nach einem Einklang von Mensch und Natur entwachsen. Das versuche ich in meinen Bildern auszudrücken“, erklärt Sylvia Jaworek. Der Elefant sei für sie der starke Vertreter der Natur - noch vor dem Menschen. Die geballte Kraft des „Königs der Savanne“ spiegelt sich in ihrem Bild wieder, dass den zweiten Derzeit stellt sie im Kulturhof Westerbeck in Westerkappeln aus. Dort sind allerdings nur noch heute und morgen 30 ihrer Werke zu bewundern. „Wir sind natürlich begeistert, dass Sylvia Jaworek parallel zu unserer Ausstellung den Preis in Georgsmarienhütte gewonnen hat. Das wertet unsere Sache auf“. freut sich Kulturhofsleiter Raimund Beckmann. Viele Besucher aus Lengerich und Umgebung haben Sylvia Jaworeks Werke in Westerbeck bereits bewundert. „Ich würde mich freuen, wenn es an diesem Wochenende noch einige mehr würden“, lädt die Künstlerin zum Besuch in Westerkappeln ein.
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Mystisch-exotische Bilder im Kulturhof
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Roswitha Schulz: Strenge Formen und ungewöhnliche Materialien von Michael Baar Lengerich - Die Grundstrukturen sind streng geometrisch: Linien, Rechtecke, Kreise. Trotz dieser formalen Nüchternheit leben die Bilder von Roswitha Schulz die sie in ihre neue Ausstellung eingebracht hat. Dazu bietet sie - dem Laien - eine Überraschung: Metallbilder. Gemalt, nicht gehämmert. Grafische Werke mit geometrischen Linien, Motiven. So beschreibt Roswitha Schulz ihre Werke, die bis Ende Juni im Café Jakobus am Kirchplatz in Lengerich zu sehen sind. Von der Auswahl der Werke sind ihre Kolleginnen Gaby Wilke, Beatrice Gunschera und Marion Marx angetan. Das Kleeblatt vom Künstlerinnen-Stammtisch hat sich zur inoffiziellen Eröffnung der Ausstellung getroffen - bei Kaffee, Cappuccino, Tee und belegten Brötchen. Schnell kommt das Quartett ins Fachsimpeln. Wann ist ein Bild fertig? Wenn es signiert ist? Ist es vielleicht nie fertig? Liegt es an der Sichtweise des Betrachters? Der Zuhörer erhält einen Einblick in die Arbeitsweise der vier Künstlerinnen - und die Wirkung des Stammtisches. Gemeinsam künstlerisch tätig sein, Neues wagen, experimentieren.
Roswitha Schulz mit ihren beiden „Metallbildern“, |
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Ökumenisches Pilgerprojekt: Nach der Wanderung entsteht ein buntes Banner von Dr. Gabriele Böhm Lengerich - „Hier muss ein bisschen Weiß hin, dann wird das gleich lebendiger“, riet Marion Marx vom Künstlerinnenstammtisch. Die Gruppe war Kooperationspartner beim Ökumenischen Pilgerprojekt, das die Evangelische Kirchengemeinde Lengerich und die Katholische Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen gemeinsam am Samstagnachmittag durchführten.
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Schweren Herzens Künstlerinnen-Stammtisch gibt Gempt-Bistro als Ausstellungsort auf Von Detlef Dowidat Lengerich - Der Künstlerinnen-Stammtisch hat eine neue Heimat gefunden. Vom Gempt-Bistro sind die kunstambitionierten Frauen in das
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| Wider den Leerstand Künstlerinnen-Stammtisch und "Grüne Erde" beleben Innenstadt von Michael Baar Lengerich - Ganz spontan sind Marion Marx und Monika Leonhard am Werk. Im ehemaligen NKD-Geschäft an der Bahnhofstraße platzieren die beiden Frauen Bilder. Aquarelle, Zeichnungen - ein Querschnitt der Arbeit des KünstlerinnenStammtisches. „So viele leere Geschäfte in der Innenstadt, das sieht nicht schön aus“, befindet Marion Marx. Die Werbegemeinschaft Lengerich (WGL) sieht das genau so und hat die Künstlerinnen gefragt, ob sie zum Krippenmarkt etwas gegen die Öde tun können. Gefragt, getan. Auf Staffeleien und an den Wänden lenken farbenfrohe, teils abstrakte Bilder von der Tristesse des Leerstandes ab. Heute ist vom Künstlerinnen-Stammtisch zwischen 16 und 21 Uhr mindestens ein Mitglied als Ansprechpartnerin vor Ort. Am Samstag und Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr, soll das ebenso sein.Bis Weihnachten soll die Ausstellung dort verbleiben. „Es sei denn, der Laden wird vermietet und muss vorher geräumt werden“, schränkt Marion Marx ein. Durch die Fensterfront wird der Blick auf die Bilder möglich sein. In einem Fenster wird ein Zettel hängen, auf dem eine Telefonnummer steht, wenn Erläuterungen zu den Gemälden gewünscht werden. Dann kommt eine Ansprechpartnerin zum gewünschten Termin. Wenige Schritte weiter hat auch der Malkreis Grüne Erde die Idee (oder den Wunsch) der Werbegemeinschaft aufgegriffen. Marion Früchte, Ingeborg Brockmann und Helga Vahrenhorst sind mit dem Einrichten allerdings schon fertig. Auch diese drei Künstlerinnen hoffen, mit den Werken der „Grünen Erde“ etwas Leben und Farbe in die Innenstadt zu bringen. Besichtigt werden können die Exponate an der Bahnhofstraße 37 heute von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 18 Uhr und Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Auch dort sollen die Gemälde bis Weihnachten stehen bleiben - wenn nicht zuvor ein neuer Mieter einzieht. Im Fenster wird auch dort ein Zettel hängen mit einer Telefonnummer, wenn mehr Infos gewünscht werden.
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| Bilder zeigen ihre Liebe zu den Menschen
Trauer um die Künstlerin Geneviève Gigand -mba- Lienen. Sie hat sich nie in den Vordergrund gedrängt, gehörte zu den Stillen im Lande. Dass sie die Menschen liebte, hat sie mit ihren Bildern gezeigt. Für Porträts hat Geneviève Gigand immer ein Faible gehabt. Am Sonntag ist die 60 Jahre alte, in Lienen, lebende Künstlerin gestorben. Geboren in Argentan in der Normandie, hat sie schon als Kind gezeichnet. Sie studiert Kunst im Lehramt, lebt und arbeitet lange Jahre mit ihrem Mann in Berlin. Vor sechs Jahren ist das Paar nach Lienen gezogen, hat in Höste gewohnt. Weitere Stilrichtungen haben ihr künstlerisches Repertoire erweitert. Doch ihre Liebe galt immer dem Porträt, nicht nur als genaue Wiedergabe des Menschen, sondern auch mal karikierend überzeichnend. Dass sie das ebenfalls beherrscht, hat im Dezember des vergangenen Jahres eine Ausstellung im Kulturtreff im Alten Rathaus in Lengerich eindrucksvoll belegt. Geneviève Gigand ist Mitglied des Künstlerinnenstammtischs geworden, wird nicht nur wegen ihres malerischen Könnens, sondern auch wegen ihrer stillen, liebevollen aber auch mit Humor gesegneten Art geschätzt. Zahllose Ausstellungen haben die 60-Jährige einem breitem Publikum bekannt gemacht. Aktuell sind Werke von ihr noch bis Ende August im Cafe Sophie Charlotte in Bad Iburg zu sehen. Quelle: Westfälische Nachrichten 14.8.2009mm |
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Vielfalt der Materialien
Gemeinschaftsausstellung des Künstlerinnenstammtisches Lengerich in der Legge Von Beate Müller Tecklenburg. Kunstinteressierten in der Region ist der Künstlerinnenstammtisch Lengerich, gegründet 2008, ein Begriff. Nun sind im Torhaus Legge bis zum 28. Juni neuere Einzelarbeiten von sieben der beteiligten Künstlerinnen zu sehen. Quelle: Westfälische Nachrichten 3.6.2009..Fotos von der Ausstellung hier |
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...................Kleine Reise nach innen Künstlerinnen-Stammtisch stellt in der Sakristei der Stadtkirche aus ![]() Der Künstlerinnen-Stammtisch, hier vertreten mit Monika Leonhard, Britta Koyteck, Marion Marx, Sylvia Jaworek, Beatrice Gunschera und Roswitha Schulz (von links), hat im Rahmen der Aktion „Lengerich liest ein Buch“ die dritte Ausstellung i n der Sakristei der Stadtkirche eröffnet...............................................................Foto: (Detlef Dowidat) Von Detlef Dowidat Lengerich. Das war eine echte Herausforderung für den Künstlerinnen-Stammtisch. Binnen kurzer Zeit sind Werke für drei Ausstellungen im Rahmen des Projekts „Lengerich liest ein Buch“ entstanden. Die Dritte ist am Montagabend in der Sakristei der Stadtkirche eröffnet worden. Acht Künstlerinnen stellen dort passend zum Ambiente des Raumes ihre Werke aus, die alle in irgendeiner Form einen Bezug herstellen zum Thema der Lesewoche, dem Jakobs-Pilgerweg. Mit einer Andacht leitete Pastor Wernfried Lahr zu einer Reise nach innen ein. „Pilgern ist früher eine religiöse Reise gewesen, das dann in der protestantischen Tradition an Bedeutung verlor, heute aber mehr und mehr nach vorne rückt“, schilderte der Geistliche. Pilger sei die Suche nach einem Ziel. Begleitet wurde die Reise von Ursula Mittring an der Sakristei-Orgel. „Für dieses Projekt haben wir erstmalig gemeinsam gearbeitet und uns über unsere Kunst besser kennengelernt“, schildert Marion Marx, die die Künstlerinnen und ihre Werke kurz vorstellte. Verlässlichkeit, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Respekt für die Kunst der anderen seien während der Woche der Zusammenarbeit zu einem tragfähigen Fundament geworden. Die Bilder, die in der Sakrestei zu sehen sind, wurden bis auf wenige Ausnahmen eigens für die Ausstellung geschaffen. „Bei meinen Mitkünstlerinnen bedanke ich mich dafür, dass sie sich zusammen mit mir auf dieses Projekt eingelassen haben“, erklärte Marion Marx. |
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Grundschulkinder und Künstlerinnen stellen in Hohner Kirche aus Lengerich- Fröhliche Kinder, entspannte Erwachsene, erwartungsvolle Besucher- so die Stimmung zur Ausstellungseröffnung zum Thema Jacobs-Weg in der Hohner Kirche. "Bruder Jacob schläfst du noch" schallte bald als Canon durchs Kirchenschiff, initiiert von Schülern der Grundschule HOHNE, die im weiteren Verlauf der Vernissage Flöten und Trommelmusik auf selbstgebauten Instrumenten hören ließen und für Ihren Einsatz begeisterten Applaus empfingen,Ein Fühlweg darf "begriffen werden", Bilder, die nach einer Reise ins eigene Innere entstanden sind, ergänzen diesen Fühlweg. Jacobsmuscheln wohin das Auge schaut, begleitet von Fotos der Kinder, die auf dem Weg sind und entdecken, 'Darum gehr es ja beim pilgern, etwas Neues in sich zu entdecken, neue Menschen kennen zu lernen, mit ihnen eine Wegstrecke zurück zu legen. Die Ausstellung in der Hohner Kirche an der die Grundschule Hohne, der ev. Kindergarten Hohne und die Künstlerinnen vom Künstlerinnenstammtisch beteiligt sind, ist das zweite Gemeinschaftsprojekt zwischen professionellen Künstlerinnen und den Nachwuchstalenten aus Schule und Kindergarten. Pfarrer Deeken blickte auf eine stattliche Anzahl von Besuchern und bedanke sich bei Marion Marx als Mitinitiatorin dieser Ausstellung. Ins Leben gerufen durch Frau Höhenberger-Henze waren sich die Lehrerinnen, die Kindergärtnerinnen, die Künstlerinnen einig, dass dieses Projekt Spaß gemacht hat, neue Möglichkeiten eröffnet und ganz viele Menschen unterschiedlichen Alters verbindet. Der Künstlerinnenstammtisch zeigt seine Bilder bis zum 25. Mai in der Hohner Kirche. Es ist die erste Gemeinschaftsausstellung der Malerinnen und innerhalb des Projekts die zweite Ausstellung. Es war eine große Herausforderung für die Künstlerinnen, zu einem vorgegebenen Thema zu arbeiten. Dabei sollten die Werke den drei Ausstellungsorten entsprechen: Gempt-Foyer, Hohner Kirche und ab 4.5. die Sakristei der Stadtkirche. Das Thema blieb gleich, die Ausführungen änderten sich und sind so unterschiedlich, wie die Künstlerinnen selbst. Realistische, gestisch-intuitive Malerei in Aquarelltechnik, Acryl, Objekt-Kunst und Bleistift-\Tuschezeichnungen haben die Künstlerinnen gewählt, und ihre Ansicht zum Thema Jacobsweg sichtbar zu machen. ..Fotos von der Vernissage hierQuelle: Westfälische Nachrichten 29.4.2009
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Eigene Ideen in Bildern umgesetzt Kinder und Künstlerinnen am Werk Von Michael Baar Lengerich. Das Projekt zieht Kreise – und findet immer mehr begeisterte Menschen, die mitmachen. „Lengerich liest ein Buch“ heißt es seit Mittwoch. Mit Lesen allein ist es allerdings schon gar nicht mehr getan. Der Künstlerinnen-Stammtisch hat das Thema „Ich bin dann mal weg“ in Bilder umgesetzt. Am Donnerstagabend ist die Ausstellung im Foyer der Gempt-Halle eröffnet worden. Die Schau wartet gleich mit zwei Besonderheiten auf: „Zum ersten Mal stellen wir gemeinsam aus“, erzählt Marion Marx bei der Vernissage. Sylvia Jaworek, Beatrice Gunschera, Monika Leonhard, Gaby Wilken, Brigitta Koyteck, Geneviéve Gigand und Roswitha Schulze haben sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Jakobsweg genähert. Was den Künstlerinnen besonders gefallen hat, ist die Zusammenarbeit mit Kindern. In den Grundschulen haben Mitglieder des Künstlerinnen-Stammtisches mit den Mädchen und Jungen das Thema Pilgerwege umgesetzt. Quelle: Westfälische Nachrichten 25.4.2009...Fotos von der Ausstellung hier |
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Grundschüler gestalten Kunstwerke mit Naturmaterial vom Jakobsweg Von Michael Baar Lengerich. Ein Fön läuft. Es ist fast das einzige Geräusch, das durch die offene Tür auf den Schulflur dringt. Ein Blick in den Klassenraum - konzentriert arbeiten die Mädchen und Jungen. Einige an den Tischen, andere trocknen mit dem Fön ihr kleines Kunstwerk. „So viel Begeisterung und Eifer ist schon etwas Besonderes“, sagt Anja Ostendorf. Die Lehrerin ist stolz auf ihre Klasse 3b. Nicht anders ergeht es ihrer Kollegin Karen Huesmann. Ein Großteil ihrer 4b ist ebenfalls künstlerisch tätig. „Verstärkt“ um einige Kinder aus der 3c und der 4a. Die beiden Pädagoginnen wirken entspannt. Fragen richten die Kinder nicht an sie, sondern an die anderen Frauen im Klassenzimmer. Marion Marx, Roswitha Schulze, Beatrice Hunschera und Brigitta Koyteck geben den Kindern Tipps, wie Blätter, Zweige, Steinchen oder Eicheln auf den kleinen Leinwand-Quadraten befestigt werden. Die Werke der kleinen Künstler werden im April der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dann bilden sie den optischen Hingucker für die jährliche Aktion „Lies ein Buch“.
Wie befestigt man kleine Kügelchen auf der Leinwand? Marion Marx zeigt den Grundschülern, wie mit etwas Strukturpaste und ruhiger Hand das Kunstwerk seiner Vollendung entgegen geht.Foto: (Michael Baar) |
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nat Lotte. Wer derzeit etwas im Rathaus zu erledigen hat, sollte sich mehr Zeit mitbringen. Das liegt nicht an den Mitarbeitern – neue Bilder schmücken die Flure zwischen den Wersener Amtsstuben. Der Künstlerinnenstammtisch aus Lengerich, der sich seit Mai 2007 monatlich im Bistro der Gempthalle trifft, zeigt einen Querschnitt seiner Arbeiten. Die sieben Damen, die sich aus Osnabrücker und Tecklenburger Land zusammengefunden haben, tauften ihre Ausstellung in Lotte „Ein Kessel Buntes“. Der Titel passt, denn die Frauen malen in unterschiedlichsten Techniken und Stilen. Gaby Wilken, die ihre Werke im Erdgeschoss des Rathauses zeigt, widmet sich experimentell der Natur und ihren Gewalten. Von der Galaxis bis zu fossilen Abbildungen reicht ihre Bandbreite. Wasserwelten nennt Marion Marx, die Gründerin des Künstlerinnenstammtisches, ihre Acrylarbeiten. Ihre großen Formate zeigen das nasse Element gegenständlich.Sylvia Jaworek titelt ihre großen Bilder „Wolkengreifer“ und „Du darfst“. Freude an Farben, Formen und bildlicher Gestaltung mit unterschiedlichen Materialien hat Monika Leonhard. So finden sich in den Acrylbildern der Hagenerin Tusche, Schellacktinten und Spuren von Ölmalstiften. Vielfalt dokumentiert Roswitha Schulz mit Arbeiten in Acryl, Aquarell, Tusche, Pastell und Ölpastellkreide, gegenständlich wie abstrakt. Technik und Farbe wählt die Ibbenbürenerin so, dass das Motiv zur Geltung kommt. Nah am Menschen sind zwei Frauen, deren Bilder im ersten Obergeschoss hängen. Skizzen in Aquarell zu verschiedensten Lebenssituationen zeigt Beatrice Gunschera. Ganz anders Genevieve Gigand. Sie hat Menschen ihres Umfelds skizziert. Schlicht gerahmt, kommen die Porträtierten effektvoll zur Geltung. Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 19.1.2009...Fotos von der Ausstellung hier |
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Monika Leonhard zeigt ihre neuen Werke ab Samstag im Gempt-Bistro Von Michael Baar Lengerich. Sie hat getöpfert, mit Jute gearbeitet, genäht. „Kreativ war ich eigentlich immer schon“, sagt Monika Leonhard. Seit knapp neun Jahren hat sie diese Eigenschaft auf ein neue Betätigungsfeld gelenkt: Die 61-Jährige malt. „Ich habe immer davon geträumt zu probieren, ob ich malen kann“, erinnert sie sich an die Anfänge. Gemeinsam mit Freundinnen habe sie diesen Versuch gestartet. Heute könne sie die Welt um sich herum vergessen, wenn sie an der Staffelei stehe, sagt die in Hagen Wohnende. Ihr Lächeln drückt mehr aus: Malen ist ihr Ding. Monika Leonhard sitzt im Gempt-Bistro an einem Tisch mit Marion Marx. Beide gehören dem Künstlerinnen-Stammtisch an. Die Hagenerin wird ab Samstag dort ausstellen. Chinesische Schriftzeichen, das hat ihr vorgeschwebt als Motto der Schau. Die fernöstlichen Synonyme sind auf den Bildern zu finden. Aber den Titel „Chinesische Schriftzeichen“ hat sich Monika Leonhard aus dem Kopf geschlagen. „In Ausstellungen finden sich immer Bilder zu einem Motto. Das wollte ich auch machen, doch dann habe ich gemerkt, dass mich das beim Malen blockiert.“
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Kulturstätte mit religiösem Charakter
Marion Marx zeigt „Kreuze und Engel“ in der Hohner Kirche Von Detlef Dowidat
Lengerich. Kirche als Kunst- und Kulturstätte? Warum nicht. Die evangelische Kirche in Hohne ist auf gutem Weg dahin. Das wird heute deutlich, wenn um 19 Uhr die Vernissage der Ausstellung „Kreuz und Engel“ von Marion Marx stattfindet. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Berthold Deecken wird Barbara Rübartsch die Werke der Lengericher Künstlerin vorstellen. Anschließend wird zu einem kleinen Imbiss geladen.„Die Kirche ist schlicht und daher nutzbar für Kunst“, erklärt Berthold Deecken als Hausherr. Er steht dem Gedanken, den kirchlichen Raum weiter zu öffnen, positiv gegenüber. Ihm schwebt eine Kulturstätte mit religiösem Charakter vor. „Zudem stärkt es die Lage am Stadtrand“, sieht er einen weiteren nützlichen Effekt und zieht gleich den Kreis weiter zu „Brahms 1“ im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus. „Eine willkommene Symbiose“.Das bestätigt Marion Marx. „Ich spiele schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken, in der Hohner Kirche mal eine Ausstellung durchzuführen“, erzählt sie im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten. Sie fand bei Berthold Deecken offene Ohren und hilfreiche Hände. Und technische Voraussetzungen. Denn Bildschienen sind beidseitig des Kirchenschiffes bereits vorhanden. Von einer Ausstellung vor drei Jahren zum Thema Jakobsweg. „Wir Künstlerinnen suchen schöne Räume, wo wir Bilder zeigen können“, schildert Marion Marx. Sie spricht damit den Künstlerinnenstammtisch an, der sich im Bistro der Gempt-Halle etabliert hat. Quelle: Westfälische Nachrichten 5.12.2008......
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Von Detlef Dowidat Lengerich. Portraits, die Beziehungen darstellen. Damit hat sich Beatrice Gunschera in jüngster Vergangenheit sehr viel beschäftigt. Sofern es der Beruf zuließ. Denn sie ist Hobby-Künstlerin. Und möchte es auch bleiben. Erstmals wagt sich die gebürtig aus Bremen stammende und in Osnabrück lebende Übersetzerin mit ihren Kunstwerken an die Öffentlichkeit. Ihre erste Ausstellung ist derzeit im Kulturtreff im Alten Rathaus zu sehen. Aquarelle.Damit beschäftigt sie sich in ihrer Freizeit am häufigsten. Aber auch Keramik-Arbeiten erstellt sie gerne. Emil Nolde hat es ihr angetan. Der Farben wegen, denn die sind bei dem norddeutschen Künstler markant. Von ihm, dass gesteht Beatrice Gunschera, hat sie sich Einiges abgeschaut. In ihren Aqaurellen ist das deutlich zu sehen. Ihre Bilder sind ausdrucksstark. Egal ob Einzelportraits, ob Paare oder Gruppen: Die klare Linie ist bestechend. Deutlich wird auch, dass sich Beatrice Gunschera dem Thema Generationen hingezogen fühlt. Das zeigt die Ausstellung im Kulturtreff. Sie gibt allen Generationen Raum: Kindern, jungen Menschen und den Senioren.
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-is- Lengerich. „Augen, Herz und Werk bilden eine Linie.“ Mit diesen Worten beschreibt Geneviève Gigand ihre Gefühle in Verbindung mit ihren Bildern. Sie merke beim Malen eines Bildes, welche Farbe oder welches Motiv zur Vollkommenheit des Werkes noch fehle.
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Geneviève Gigand und Marion Marx präsentieren ab 24. August Ausstellung im Rathaus. Die ganze künstlerische Vielfalt von Stillleben wollen demnächst Geneviève Gigand und Marion Marx im Wallenhorster Rathaus präsentieren. Hier werden die Malerinnen ab Sonntag (24. August) ihre Ausstellung „natura morta“ (lateinisch für Stillleben) zeigen, in der Gemälde in den verschiedensten Techniken zu sehen sein werden.Die gebürtig aus der Normandie stammende Geneviève Gigand hat zunächst als Fremdsprachenkorrespondentin in Paris gearbeitet, bevor sie sich nach zahlreichen Atelierbesuchen und Porträts 1972 der Malerei zuwandte. Sie studierte und lehrte bis 2002 in Berlin und bildete sich in dieser Zeit unter anderem in Acryl- und Aquarelltechniken weiter. Seit 2002 lebt die 59-Jährige als freischaffende Künstlerin in Lienen. Sie präsentierte ihre Arbeiten unter anderem in Berlin und Lengerich und nimmt am Petit Montmarte in Osnabrück ebenso regelmäßig teil wie an Porträtevents im Tecklenburger Land. Aus Hameln stammend, studierte Marion Marx Kunstgeschichte und arbeitete mehrere Jahre für das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte Osnabrück. Parallel war sie als selbstständige Restauratorin tätig. Im Jahr 2000 stieg die heute 57-Jährige wieder in die Ausbildung der Malerei ein. Nach einem Studium der Malerei und Grafik in Bochum gründete die mittlerweile in Lengerich lebende Marx 2005 die Künstlerinnen-Gruppe Weibs-Bilder, zu der auch Geneviève Gigand gehört und die im Sommer 2006 ebenfalls im Wallenhorster Rathaus ausstellte. Als freischaffende Künstlerin gestaltete Marion Marx diverse weitere Ausstellungen und Projektarbeiten. Zudem rief sie 2007 den Künstlerinnenstammtisch Gempt Bistro in Lengerich ins Leben. Auch hier ist Geneviève Gigand ebenfalls aktiv. Gemeinsam arbeiten beide Künstlerinnen außerdem im „Malkreis Grüne Erde“.„Natura morta“ wird am Sonntag (24. August) um 11.30 Uhr im Wallenhorster Rathaus eröffnet. Dabei werden die Künstlerinnen in die künstlerische Arbeit der jeweils Anderen einführen. Außerdem wird Giselle Prodan eine Performance präsentieren. Nach der Vernissage wird die Ausstellung bis Dienstag (30. September) zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen sein : montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr, dienstags und montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt zur Vernissage ebenso wie zu der Ausstellung ist frei.
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Von Detlef Dowidat Lengerich. Mama Afrika springt sofort ins Auge. Das Bild ist dominant in der Ausstellung von Roswitha Schulz, die heute im Bistro der Gempt-Halle eröffnet wird. Neun Werke hat die Ibbenbürenerin zusammen gestellt, die alle unter dem Oberbegriff „Afrika“ stehen. „Der schwarze Kontinent hat mich immer schon fasziniert“, berichtet die Künstlerin, die zum Künstlerinnen-Stammtisch gehört, der sich regelmäßig im Gempt-Bistro trifft. Afrika, auf dieses Thema habe sie intensiv hingearbeitet. Ihre Bilder sind zum Teil frei entstanden, zum Teil nach Bildervorlagen. Sie sprühen zum Teil vor glühenden Farben. Die heiße Sonne Afrikas wird spürbar. Die Bilder der neuen Ausstellung sind fast alle als Acryl-Arbeiten entstanden. „Ich male in vielen Techniken, mal Aquarell, mal Pastell, mal Öl oder mal Tinte“, bemerkt Roswitha Schulz. Das Malen wurde ihr quasi in die Wiege gelegt, denn schon ihre Mutter frönte der Malerei. „Das meiste habe ich mir früher autodidaktisch beigebracht“, verrät die Malerin. Seit 1994 betreibt sie ihr Hobby sehr intensiv. Sie hat seither verschiedene Kurse besucht, um sich weiter zu bilden.
"Mama Afrika“ ist eines der tragenden Bilder in der Ausstellung von Roswitha Schulz, die ab heute im Bistro der Gempt-Halle zu sehen ist. (Foto: Dowidat) |
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Bistro ist eine Galerie allererster Klasse Künstlerinnenstammtisch vorgestellt Von Detlef Dowidat
Lengerich. Als neues Kind für Lengerich bezeichnet Marion Marx ein Projekt, das am Samstag feierlich eröffnet worden ist: Der Künstlerinnenstammtisch im Bistro der Gempt-Halle. Verbunden damit war die gleichzeitige Eröffnung einer Ausstellung mit Werken von Gaby Wilken, die dem Stammtisch angehört.
Marion Marx schwärmt überschwänglich vom Bistro: „Eine Galerie allererster Klasse“. Das habe sie schon seit der ersten Begegnung mit dieser Räumlichkeit gesagt, einer Ausstellung des Plenairs mit Künstlerinnen und Künstlern der Partnerstadt Warta in Polen. „Seither kämpfe ich für diese Einrichtung. Sie hat für Lengerich etwas Einmaliges“, berichtet Marion Marx.„Der galeriehafte Charakter des Bistros hat uns animiert, unseren Stammtisch hier zu gründen“, berichtete Marion Marx. Ihre Mitstreiterinnen sind bislang Geneviéve Gigang aus Lienen, Sylvia Jaworek aus Tecklenburg-Leeden, Roswitha Schulz aus Ibbenbüren und Gaby Wilken. Treffen ist an jedem ersten Samstag im Monat. Dann werde ab 10 Uhr über alles gesprochen, was zum Hobby dazu gehöre und natürlich auch über andere Dinge. „Wer Lust hat, mitzumachen, ist jederzeit herzlich willkommen. Wir sind offen für alle“, erklärt Marion Marx. Absicht des Stammtisches sei es auch, dem Bistro alle paar Monate durch neue Ausstellungen ein neues Gesicht zu geben. „Dabei freuen wir uns über die tolle Unterstützung durch Hallenmanager Michael Rottmann“, erzählt die Lengericher Künstlerin. Und sie betont noch eines: „Wir möchten zur Belebung des Bistros und der Gempt-Halle beitragen. Diese schöne Einrichtung muss leben“. Beim Rundgang durch die Ausstellung erläuterte Gaby Wilken ihre Werke. Freude, Schmerz und alle Facetten dazwischen seien Inhalt ihrer Bilder. „Sie ist sehr experimentierfreudig was Material und Ausdruck angeht und hat den Menschen mit seinem Dasein fest im Visier“, betont Marion Marx. Die meisten Bilder von Gaby Wilken sind zum Anfassen. „Die Besucher sollen die Struktur spüren und merken, das solch ein Kunstwerk nichts Außerirdisches sondern etwas ganz Natürliches ist“, erklärt die Künstlerin. Ihre Bilder sind zu den Öffnungszeiten im Bistro zu sehen. Quelle: Westfälische Nachrichten 11.2.2008
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Gaby Wilken malt abstrakt mit ungewöhnlichen Farben Von Michael Baar Lengerich. „Eigentlich ist das nicht mein Ding“, sagt Gaby Wilken. Doch aus der Nummer kommt sie nicht mehr raus. Am Samstag, 9. Februar, wird um 10 Uhr im Gempt-Bistro eine Ausstellung eröffnet. Bis zum 10. Mai sind Werke der Lengericher Künstlerin dort zu sehen. Es ist nicht nur eine Premiere für Gaby Wilken. Der Künstlerinnen-Stammtisch stellt sich an diesem Vormittag vor. Das heißt, die Mitglieder Geneviéve Gigand (Lienen), Sylvia Jaworek (Leeden), Marion Marx (Lengerich), Roswitha Schulz (Ibbenbüren) und Gaby Wilken. „Eine tolle Sache“, schwärmt die Lengericherin vom Stammtisch. Ohne Druck oder Neid könne man sich austauschen, Tipps geben oder Unterstützung leisten. „Und wir leben unsere Kunst, unabhängig davon, was in der Szene gerade als angesagt gilt“, fügt sie hinzu.Das kreative Schaffen der gebürtigen Hamburgerin lässt sich mit einem Wort gut beschreiben: abstrakt. Farben und Formen durch Malerei umsetzen, das will Gaby Wilken. „Abstrakte Bilder sind nie abgeschlossen. Man entdeckt beim Betrachten immer wieder Neues“, schildert sie ihre Erfahrungen. |
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Marion Marx stellt im Gempt-Bistro aus Von Michael Baar Lengerich. Die Veranstaltungsreihe „Vorhang auf“ im Gempt-Bistro ist zu einem Selbstläufer geworden. Regelmäßig am dritten Dienstag im Monat ist die Hütte voll, wie es so schön heißt. Immer wieder neue Gesichter zeigen sich auf der Kleinkunstbühne, erfreuen mit Musik, Gesang, Gedichten oder anderen Beiträgen das Publikum. Zu den regelmäßigen Besuchern gehört auch Marion Marx. Sie erfreut sich an den Darbietungen. Indirekt hat sie jetzt etwas zur nächsten „Vorhang auf“- Veranstaltung am 17. April 2007 beigetragen: Aquarelle. Die Lengericher Malerin Marion Marx hat in Absprache mit Bistro-Chefin Julia Remich ihre Werke aufgehängt. Ihre Bilder zeigen Szenen aus vorhergehenden Veranstaltungen. „Ich habe mir Skizzen gemacht und die dann umgesetzt“, erzählt Marion Marx.Die Atmosphäre gefalle ihr ausgesprochen gut. „Das ist erwartungsvoll, freudig und voller Anerkennung für die Künstler“, fasst sie ihre Eindrücke in Worte. Mit verantwortlich für diese Harmonie sind ihrer Meinung nach die Organisatoren dieser spontanen künstlerischen Auftritte. Keinen Bezug zu „Vorhang auf“, dafür aber zur Gempt-Halle haben zwei Aquarelle, die beim Plenair 2004 entstanden sind. „Die Corten-Stahlwände haben mich inspiriert“ , erinnert sich die Malerin. Geradezu visionär mutet das eine bei dem deutsch-polnischen Künstleraustausch entstandene Bild an. Dort sind zwei Stahl-Stehlen zu sehen. Was damals keiner wissen konnte: Heute stehen drei Stahl-Stehlen an der Halle. Julia Remich freut sich über die Ausstellung und möchte diese Form der Kunst-Präsentation zu einer Dauer-Einrichtung machen. Doch die junge Chefin peilt noch mehr an. Einen Künstlerinnenstammtisch könnte sie sich im Bistro vorstellen. „Da wäre ich sofort dabei“, sagt Marion Marx spontan. Am Samstag, 5. Mai 2007 soll der erste Versuch gestartet werden. Ab 11 Uhr sind alle Künstlerinnen, die Lust am Austausch haben, zum Stammtisch eingeladen. Gemeinsame Ausstellungen oder Projekte für Lengerich wären ein Thema, das Julia Remich sich vorstellen könnte...
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Fotos von der Ausstellung hier
Quelle: Westfälische Nachrichten Gronau-Epe 21.6.2010